Ursprünglich sollte es ja ab heute Mittwoch (und am morgigen Donnerstag) schlecht werden, allerdings sind die Kaltfront und das schlechte Wetter von Norden kommend wohl mit der Deutschen Bahn angereist:
Kommen viel später, brauchen viel länger und natürlich ist die Heizung kaputt, so daß es sakrisch kalt werden wird.
Aber NOCH scheint das alles weit weg:
In weiser (nicht-weißer) Voraussicht, hatte ich ab Sölden sowieso eine Tal- bzw. zumindest talnahe Route nach Norden durch das Ötztal geplant und für Mitte September keine gewagte Überschreitung/Durchquerung der gesamten Stubaier Alpen mit Übergängen an/über 3.000 Metern vorgesehen.
Als ich nun also talauswärts marschiere, liegen links (westlich) von mir die Ötztaler Alpen und rechts (östlich) von mir die Stubaier, die sich bis zum Brenner hin erstrecken, wo der Übergang nach Südtirol ja ein wenig niedriger als das Timmelsjoch (knapp 2.500 m) ist.
Meist gehe ich einen Fußweg, manchmal folge ich aber auch einfach dem Radweg 11, der das ganze Ötztal durchzieht.
Oft ist die Bundesstraße durch's Tal weit weg, manchmal komme ich ihr aber auch nahe bzw. sie wird überbrückt bzw. untertunnelt.
Dieser Tunnel hat noch eine besondere Vorrichtung parat:
Na, jeder sofort die MISTschaufel auf der rechten Seite erkannt ?
Augenscheinlich wird der Durchgang nicht nur von Zweibeinern, sondern des öfteren auch von einer Kuhherde benutzt.
Weiter, immer weiter geht es gen Norden das Tal hinaus.
Kurz vor Umhausen gibt es dann eine Verengung des Tals und eine Steilstufe ist zu überwinden, wobei die Radwegbrücke hier schon auch hübsch und nicht nur funktional ist:
Kurz danach ist die Straße schon wieder weit weg und am Ende muß ich vom Fluß nochmal richtig aufsteigen, hoch in den Ort nach Umhausen.
Umhausen ist übrigens der Talort der Erlanger Hütte (sehr empfehlenswert !), auf die ich hier durch den Ort 2017 von der Guben-Schweinfurter-Hütte und am Stuibenfall hinab querte, als ich auf meiner Interpretation des Zentralalpenwegs (02K) längs durch Österreich (von Hainburg an der Donau bis Feldkrich im Rheintal) nahe an der alpinen Variante aber die Gletscher örtlich umgehend unterwegs war: Zentralalpenweg 02, Tag 61
Erst abends gegen 17:00 Uhr fängt es an, ein wenig zu regnen...
Begegnungen:
- 4 Alpacas
- 1 Weitwander-Ehepaar in Umhausen auf dem Weg von Füssen nach Bozen







Da bin ich ja auf deine nächsten Blogbeiträge gespannt, ob das Rindvieh weiterhin so viel Glück hat ;)
AntwortenLöschenLt. Wetterapp soll's auch in deiner Gegend schneien...